Von der Charta zu den Menschenrechten: 80 Jahre Engagement, eine Zukunft zum Mitgestalten

 

Am 23. Oktober 2025 hat die Gesellschaft Schweiz-UNO (GSUN) in Bern das 80-jährige Jubiläum der UNO-Chartagefeiert. Zu diesem Anlass durften wir Botschafter Jürg Lauber, Präsident des UNO-Menschenrechtsrats, begrüssen, der den Anlass mit einem inspirierenden Input zur Aktualität und Bedeutung der Charta eröffnete.

Die Veranstaltung im PROGR brachte zahlreiche engagierte Personen zusammen, die sich für Menschenrechte, internationale Zusammenarbeit und die Rolle der Schweiz innerhalb der Vereinten Nationen interessieren.

Höhepunkte des Anlasses

Nach der Begrüssung durch Nora Meier, Präsidentin der GSUN, eröffnete Botschafter Lauber mit einer Keynote den inhaltlichen Teil. Beim anschliessenden interaktiven Mittagessen, das durch eine dynamische Sitzordnung den Austausch förderte, wurden die Gespräche vertieft.

Eine Podiumsdiskussion brachte anschliessend Expert:innen sowie Vertreter:innen der jungen Generation und der Zivilgesellschaft zusammen:

  • Botschafter Jürg Lauber, Präsident des Menschenrechtsrats

  • Carlo Sommaruga, Ständerat und Präsident der parlamentarischen Gruppe «Internationales Genf»

  • Xenia Rivkin, Vorstandsmitglied der Schweizerischen Menschenrechtsinstitution (SMRI)

  • Kaan Bayir, Policy Fellow bei foraus

  • Jorina Kaminski, YouthRep
    Moderation: Nora Meier, Präsidentin der GSUN

Im anschliessenden Q&A diskutierten die Teilnehmenden engagiert über die heutigen Herausforderungen und Chancen im Bereich der Menschenrechte.

Der Anlass endete bei Dessert und Networking in entspannter Atmosphäre.

Zentrale Erkenntnisse

  • Das Jahr 2025 markiert 80 Jahre UNO-Charta, ein Meilenstein, dessen Relevanz für die Menschenrechte nichts an Aktualität verloren hat.

  • Die Rolle der Schweiz in den Vereinten Nationen entwickelt sich kontinuierlich weiter, getragen von einem starken Engagement im Bereich der Menschenrechte.

  • Der Anlass zeigte deutlich, wie wichtig politische Bildung ist – insbesondere zu Menschenrechten und zur UNO –, gerade in Zeiten rascher und oft oberflächlicher Informationsflüsse. Wissen, Dialog und kritisches Denken sind essenzielle Grundlagen einer widerstandsfähigen demokratischen Gesellschaft.


Ein herzliches Dankeschön an alle Referent:innen, Partnerorganisationen und Teilnehmenden für den offenen Austausch und die wertvollen Beiträge.

Die GSUN freut sich bereits jetzt auf den UNO-Tag 2026.

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