Tag der Aussenpolitik 2023

Samstag, 10. Juni 2023 10.45 – 16 Uhr
Im «Progr» in Bern

Themenschwerpunkt am Vormittag:
Epochenwende in Europa und Folgen für die Schweiz
Der Krieg in der Ukraine ist eine Zäsur. Mit ihm ging die europäische Sicherheits­ordnung in Brüche. Die EU reagiert vereint mit Waffenlieferungen und Sanktionen, löst sich aus der grossen Energieabhängigkeit von Russland und will nun definitiv mehr werden als ein grosser Binnenmarkt. Sie strebt nach «strategischer Auto­ nomie». Doch was heisst das konkret? Wie verhält sich die EU angesichts der neuen geopolitischen Spannungen und Konflikte – industrie­, handels­, energie­, klima­ und verteidigungspolitisch? Was bedeutet das für die Schweiz in ihrem Verhältnis zur EU? Welche Folgen wird es für die Schweiz haben, sollte sich die EU zu grösserer wirtschaftlicher und politischer Autonomie transformieren?

Themenschwerpunkt am Nachmittag:
Die Schweiz im Uno-Sicherheitsrat in unsicherer Zeit
«Ein Plus für den Frieden». Mit diesem Anspruch liess sich die Schweiz in den Uno­ Sicherheitsrat wählen. Wird sie dem hohen Anspruch gerecht? Was hat sich im mächtigsten Uno­ Gremium seit Anfang 2023 getan? Wie wirkt sich die Blockade zwi­schen den Veto­ Mächten auf das Verhalten der Schweiz aus? Vermag sie Brücken zu bauen zwischen den Grossmächten? Kommt ihr der Status eines neutralen Landes zugut? Wie kann sie in der UNO die Ukraine­ Unterstützung mit glaubwürdiger Soli­darität mit dem globalen Süden verbinden? Am «Tag der Aussenpolitik» erfolgt nach einem halben Jahr Sicherheitsratsmitgliedschaft eine erste Zwischenbilanz zivilge­sellschaftlicher Organisationen sowie aus Think Tank­ und wissenschaftlicher Sicht.

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